Von der statischen HTML-Seite zum dynamischen CMS

Webdesign und Programmierung in München

Gegen eine statische Website ist im Grunde nichts einzuwenden. Problematisch kann es werden, wenn die Inhalte geändert, erweitert oder ausgetauscht werden sollen, denn hierfür sind zumindest Grundkenntnisse in HTML und CSS notwendig. Auch wenn die eigene Website eher nur selten aktualisiert wird, ist es aber immer wieder schwierig, sich in den Code einzuarbeiten. Ein Content Management System (kurz CMS) erleichtert die Arbeit: Das Design wird einmal im Template festgelegt.

Der Content, Texte, Bilder, Videos, wird nach dem Login im Backend des CMS erstellt oder erweitert: Dafür sind keine Programmierkenntnisse oder Ähnliches Voraussetzung, denn die meisten CMS arbeiten für die Contenterstellung mit einem visuellen Editor (WYSIWYG = What You See Is What You Get = So, wie es im Editor ausschaut, wird es auch später auf der Website dargestellt).

Der Aufbau und Funktionsumfang dieser visuellen Editoren erinnert auf den ersten Blick an Textverarbeitungsprogramme wie MS Word: Mit einem Mausklick kann der Text unterstrichen oder kursiv gesetzt werden, Links und Fotos können genauso einfach eingesetzt werden. Eben durch diese Ähnlichkeit zu den bekannten Textverarbeitungsprogrammen sind visuelle Editoren intuitiv zu bedienen.

Den „Umzug“ von einer statischen HTML-Homepage auf ein CMS, wie beispielsweise das beliebte WordPress oder Joomla, werden Ihre Leser nicht einmal merken: Das Design lässt sich vollständig in ein CMS Template integrieren und mit den erforderlichen php-Befehlen erweitern, sodass Navigation, Footer, Sidebar, Content, Textfelder und Bilder an den gleichen Stellen dargestellt werden, wie auf der ursprünglichen statischen Homepage. Anschließend wird es Ihnen bei Änderungen auf Ihrer Homepage nicht mehr passieren, dass Sie versehentlich das Design zerschießen, weil Sie irgendwo vergessen haben, einen HTML-Tag zu schließen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Ein weiterer Vorteil ergibt sich, dass wir mit dieser „Umbaumaßnahme“ auch die Möglichkeit haben, Ihre Website für die Darstellung auf Mobilgeräten anzupassen. Danach ist Ihre Website responsive und kann auf kleinen Bildschirmen von Smartphones und Tablets optimal dargestellt und gelesen werden.
Nachdem Google im Sommer 2015 berichtet hatte, dass mittlerweile mehr Suchanfragen von Mobilgeräten als von Desktop-Computern eingehen, empfehlen wir unseren Kunden bei der Neuerstellung einer WordPress oder Joomla Website, dass wir das geplante Template in einem responsive Design umsetzen. Dies ist nur ein geringer Mehraufwand, da sich die Anpassung auf die verschiedenen Bildschirmgrößen mit wenigen Zeilen Code realisieren lässt.

Gefällt Ihnen Ihr Internetauftritt designtechnisch also sehr gut und es geht Ihnen hauptsächlich um die vereinfachte Pflege und Bearbeitung von Inhalten, scheuen Sie sich nicht, uns wegen der Erstellung eines Themes für Ihre neue WordPress- oder Joomla-Website zu kontaktieren: Entscheiden Sie selbst, ob Sie nach unserer Einweisung Ihre Inhalte gleich selbst in Ihr neues CMS einfügen möchten oder wir dies für Sie zu Anfang übernehmen sollen.

Ein CMS lohnt sich immer – auch, wenn sich die Inhalte Ihrer Webseiten eher selten ändern.