Suchmaschinen erkennen Flash-Inhalte

Erkennen Suchmaschinen bald auch Flash-Inhalte

Bislang war es nicht möglich, dass Suchmaschinen, wie Yahoo , MSN oder Google, multimediale Inhalte aus auf Flash basierenden Webseiten bei ihren Suchergebnissen berücksichtigen konnten.
Nun soll sich ändern, dass die Suchmaschinen nur reine Texte indizieren können.

Adobe arbeitet derzeit an einer neuen Version seines Flash-Players, den sie später an Google , MSN und Yahoo ausliefern wollten. Die Suchmaschinen können mit Hilfe des neuen Flash-Players die Textinhalte und Links aus Flashdateien erkennen, was zur Folge hat, dass diese dann auch unter den Suchergebnissen aufgelistet werden. Dies war bislang nicht möglich und Betreiber von Flash-Webseiten hatten das Nachsehen.

Auch die Optimierung der Webseiten wird sich somit vereinfachen. Es sollte aber bedacht werden, dass grafische und animierte Inhalte von Webseiten auch mit Hilfe des Flash-Players nicht extrahiert werden können. Die textuelle Optimierung muss also im Quelltext erfolgen.
Ein Nachteil der Flash-Seiten ist allerdings, dass Google keinen Screenshot der Webseite in seinem Cache anzeigen kann.

Als Internetagentur, die sich speziell mit Webdesign und SEO (Suchmaschinenoptimierung) beschäftigt, schätzen wir, dass mit Inbetriebnahme des Flash-Players der einzelnen Suchmaschinen, die Anzahl der gefundenen Webseiten im Netz ansteigen wird. Zur Freude von Webdesignern und suchenden Usern.

Unseren Informationen nach können die Suchmaschinen-Riesen Yahoo , MSN und Google, sowie Adobe derzeit aber noch keine genauen Einschätzungen über diesen Anstieg machen.
Ebenfalls ist bislang noch unbekannt, wie lange es dauern wird, bis alle auf Flash basierenden Webseiten gecrawlt wurden bzw. wie zeitaufwändig die Extrahierung der Inhalte einzelner Webseiten ist.

Wer großen Wert auf eine moderne und dynamische Webseite im Flash-Format legt, sollte berücksichtigen, dass die Inhalte der Homepage eine nicht zu lange Ladezeit mit sich bringen. Ein Vorteil aber ist, dass fast 98% aller Computer mit einem Flash-Plugin versorgt sind und somit keine Probleme mit der Darstellung haben sollten.

Adobe verkündete diese Woche, dass der Flash-Player zwar erst noch in den Kinderschuhen steckt, aber mit weiterer Entwicklungszeit gut voranschreiten wird. Ebenso sichert Adobe zu, dass Webseiten-Betreiber Ihre Internetpräsenzen nicht noch nachträglich bearbeiten oder ändern müssen, damit die einzelnen Flash-Inhalte gelesen und weiterverarbeitet werden können.

Doch mit dieser Entwicklung öffnen sich nun auch im Bereich Webdesign und Suchmaschinenoptimierung neue Türen, da Webagenturen dann Flash-Seiten erstellen könnten, die in Zukunft in den SERPs (Search Engine Result Pages) auftauchen, da diese ordentlich optimiert wurden.

Warten wir es ab!