Sind Web-Browser bald mit einem Verfallsdatum ausgestattet.

Da fast die Hälfte aller Internetnutzer ist mit veralteten Browser-Versionen im Netz unterwegs und weiß meist gar nicht, dass dies teilweise gefährlich werden kann.
Mit Updates und neuen Versionen der einzelnen Internet-Browser, wie Firefox, Opera, Flock, Camino, Safari oder dem Internet Explorer, werden oft nicht nur kritische Sicherheitslücken geschlossen.
Meist gibt es auch noch andere Schwachstellen, so sind viele Entwickler nun z.B. auch dazu übergegangen, ihre Browser gegen Maleware oder Phishing-Attacken auszurüsten.
So sollen nicht noch mehr unschuldige User ins Netz der Hacker geraten, die sich anschließend nicht nur über den Schaden an ihrem Computer ärgern müssen.

Nach einer weltweiten Studie, die dieses Ergebnis nun mit sich brachte, fordern die Wissenschaftler nun ein Verfallsdatum für jeden Browser. Oft ist den Usern aber auch gar nicht bewusst, mit welcher Browser-Version sie gerade im Internet surfen sind. Daher schlugen die Wissenschaftler den Entwicklern nun vor, ihre Software in Zukunft mit einer Funktion auszustatten, die den User darauf hinweist, sollte sein Browser veraltet sein und eine neue Version zum Download bereit stehen.
Zum Schutze der Benutzer solle der veraltete Browser danach auch nicht mehr nutzbar sein.

Allein die Firefox-User scheinen besonderen Wert auf Sicherheit zu legen. Wie die Studie nun ergab, waren in den vergangenen 1 1/2 Jahren über 83% aller benutzten Firefox-Versionen auf dem neuesten Stand.
Bei anderen Browsern fielen die Ergebnisse viel schlechter aus, aber auch beim beliebten Mozilla Browser hätte man eine höhere Zahl erwartet.

Einige Browser, wie der Internet Explorer in der Vergangenheit, bringen mit einem Update aber auch gerne mal Probleme mit sich, sodass es z.B. immer wieder zu Programmabstürzen kommt. Daher entscheiden sich oft viele genervte User zu einem Downgrade zur alten Browserversion.

Ein Verfallsdatum in sicherheitsrelevanten Themen ist bestimmt nicht verkehrt, trotzdem denken wir, als Internetagentur aus München, dass auch in Zukunft nicht alle User mit einer der aktuellsten Browser-Versionen im Net unterwegs sein werden, da es natürlich auch Menschen gibt, die sich mit ihrer Software oder ihrem Computer gar nicht so sehr auseinander setzen.

Ein automatisches Security-Update, welches im Hintergrund läuft, ohne, dass der User es mitbekommt bzw. sich darum kümmern muss, wäre hier ganz sinnvoll. Allerdings sollten sich hier die Entwickler auch sicher sein, dass ihre Software fehlerfrei läuft.