Mini-Browser fürs Handy

Mini-Browser fürs Handy vertreiben WAP-Seiten.

Wer sich mit Webdesign beschäftigt, sollte auch die mobilen User nicht vergessen. Vor ein paar Jahren waren WAP-Seiten daher für Unternehmen und Dienstleister ein absolutes Muss. So konnte der User auch übers Handy schnell nachschauen, welche News es gibt, ob ihn neue Emails erreicht haben oder wo er die günstigsten Bahnverbindungen findet.

Mit der neuen Handygeneration, die meinst mit großem Display und je nach Anbiete mit schnellem Internetzugang versehen ist, werden WAP-Seiten jedoch immer uninteressanter. Denn unter den aktuellen technischen Voraussetzungen kann man mit seinem Handy nun auch ganz normale Webseiten im Internet besuchen.

Hierzu wird aber wiederum ein Browser auf dem Mobiltelefon benötigt. Die neuesten Anwendungen stellt unsere Webagentur aus München Ihnen heute einmal vor:

Opera Mobile

Dieser Browser ist speziell für PDAs mit dem Betriebssystem Pocket PC erstellt worden und ist mit vielen nützlichen Funktionen ausgestattet. Unter anderem kann diese Anwendung ganz einfach Fotos oder Grafiken sichern, Links als Mail oder Kurzmitteilung versenden, Bookmarks aus der Mobile-Version des Internet Explorers einspeisen, Downloads ausführen sowie Pop-ups blockieren.

Die angezeigten Webseiten werden der Displaygröße angeglichen und über den Touchscreen des PDAs kann gescrollt und markiert werden. Des weiteren arbeitet Opera Mobile mit Flashlite 2.1 und Flash Player 7, so dass die Benutzung des Mini-Browsers dem großen Bruder auf dem Computer schon sehr nahe kommt.

Opera Mini

Auch fürs Handy hat der norwegische Browser-hersteller nun eine Mini-Version herausgebracht. Praktisch ist, dass dieser Browser auf einer Vielzahl von Handys läuft und über ein Zoomtool verfügt.

Der Opera Mini lässt kaum Wünsche offen, indem er sämtliche CSS- und HTML-Scripte verarbeitet und sogar RSS-Feeds lesen kann.
Der kleine Browser ist übrigens Freeware und kann, wie Safari auf dem iPhone, die aufgerufenen Webseiten auch im Querformat anzeigen.

Der Mini-Browser bringt allerdings einen Nachteil mit sich: Um die aufgerufene Webseite ins richtige Format zu wandeln, wird diese erst über einen Opera-Server verarbeitet. Somit dauert der Aufbau der Internetseite etwas länger als normal.

Minimo – der mobile Firefox

Natürlich darf unter den mobilen Browsern Mozillas Firefox nicht fehlen. Die angepasste Handy-Variante nennt sich Minimo und besticht durch sein simples Design, welches nur wenig Play auf dem Bildschirm einnimmt. So ist Minimo vorallem für Handys mit kleinem Display geeignet.

Der kleine Mozilla-Browser hat den großen Vorteil, dass er u.a. Social Bookmarks, wie Mr. Wong oder del.icio.us., erkennt, mit SSL-Verschlüsselung arbeitet, RSS-Feeds lesen kann und sich Einstellungen zur Handhabung von Pop-up Fenstern vornehmen lassen.
Auch Programmiersprachen, wie JavaScript und Ajax, sind dem Mini Mozilla nicht fremd. Genauso wie er Webseiten, wie sein großer Bruder Firefox, als neue Tabs öffnet.

Internet Explorer mobile

Neben der Office-Version für Smartphones, zieht nun auch Microsoft auf dem Mini-Browsermarkt nach und präsentiert seinen Internet Explorer fürs Handy.

Der Vorteil vom mobilen IE ist, dass ganze Webseiten gedownloadet werden können, damit man diese im Offline-Modus lesen kann und somit Verbindungsgebühren spart.

Auch an die unterschiedlichen Verbindungstempi wurde gedacht. So kann der Benutzer wählen, ob er eine zügige oder ehe zähe Verbindung über seinen Anbieter hat und sich somit Webseiten mit Bildern oder als reine Text-Seiten anzeigen lassen.
Auch wie seine Konkurrenten beinhaltet der mobile IE eine Zoomfunktion, sowie Tools für Flash und dem Verarbeiten von Videodateien.

Gerüchten zufolge soll die derzeit aktuelle Version des Internet Explorer mobile aber noch nicht sehr zügig arbeiten.

Links zu den einzelnen Browsern:

Opera Mobile und Mini:
http://de.opera.com/products/mobile/

Minimo:
http://www.mozilla.org/projects/minimo/

IE mobile:
http://www.microsoft.com/germany/windowsmobile/5/InstalledFeatures/iemobile.mspx