Läuft Opera Firefox den Rang ab?

In seinen Anfangszeiten war der Webbrowser Opera weniger beliebt. Dies lag vor allem an seiner umständlichen Bedienung und dem gewöhnungsbedürftigen Aufbau.
Mittlerweile hat sich in der Entwicklung aber einiges getan und Opera wird als ernst zu nehmender Konkurrent für den Browser Firefox aus dem Hause Mozilla gehandelt.

Erst vor kurzem wurde die neue Firefox Version 3.6 veröffentlicht und schon hagelt es Beschwerden. Auch in englischsprachigen Foren wird der Mozilla Browser nicht gerade geschont und viele User sind bereits auf Version 3.5 zurück gewechselt.
Leider scheint aber auch diese Version immer langsamer zu werden, was sich besonders beim Aufrufen von Webseiten, die nicht im Speicher sind, bemerkbar macht.

Wo das Problem genau liegt, darüber sind sich Anwender und Entwickler noch nicht einig. Sicher ist, dass die neueste Firefox Version keine Anwendung mehr darstellt oder ausführt, welche auf Java aufgebaut sind.
Hierzu muss der Anwender selbst Java 6 (Update 10) nachinstallieren. Ob dies aber tatsächlich dazu beiträgt, dass der Fuchs wieder schneller rennt, ist nicht klar.

Wir haben uns inzwischen eine gute Alternative gesucht, da wir als Webdesign-Agentur einen zu langsamen Browser für unsere Arbeit nicht gebrauchen können.
Nach einigen Tests haben wir uns für Opera entschieden. Dieser steht derzeit in der Version 10.10 zum Download bereit.

Auf der Opera-Webseite wird u.a. mit schneller Geschwindigkeit geworben, die durch eine neue Javascript Engine möglich wurde. Wie der Firefox ist auch die neue Opera-Version mit einer Adresszeile ausgestattet, die mitdenkt. Wer sich an die genaue URL also nicht mehr erinnern kann, die er nun besuchen möchte, der gibt einfach nur einen Teil des Namens ein und Opera schlägt sofort alle passenden Internetadresse vor.

Das Thema Sicherheit wird bei den Entwicklern von Opera ebenso groß geschrieben. Wer dennoch keine Lust hat, ständig seine User-Namen und Passwörter zum Login auf Internetportalen einzugeben, kann die nützliche Speicherfunktion von Opera nutzen.
Vor der Adresszeile erscheint dann ein Icon mit einem blauen Schlüssel. Sind die Daten einmal gespeichert, braucht man nur doch dieses Icon anzuklicken und schon wird man eingeloggt.

Firefox besticht u.a. durch seine vielen Add-ons. Doch dem steht Opera in nichts nach. Im Menü lassen sich unter “Widgets” zahlreiche Erweiterungen, wie Wetteranzeige, Weltzeituhr, Kalender, Nachrichtenticker, Twitter-Tools, Radio- und Musikplayer etc. laden und einrichten.
Auf der Opera-Widget Seite werden alle Add-ons gesammelt und stehen den Usern hier zum Download bereit: http://widgets.opera.com/

Der Opera Internetbrowser wurde für die drei bekanntesten Betriebssysteme Windows, Mac und Linux entwickelt. Zum Surfen via Smartphone hat Opera es sich nicht nehmen lassen, einen Telefonbrowser anzubieten. Auch die Benutzer von Spielekonsolen, TV und Navigationsgeräten wurden nicht vergessen. Diese können mit Opera Devices auf ihrem jeweiligen Endgerät online gehen.

Wer sich dafür entscheidet Opera als Standard-Browser zu nutzen, kann auch hier problemlos und einfach seine Lesezeichen von Firefox importieren. Auch Email-Konten lassen sich schnell einrichten. Somit ist Opera nicht nur Browser sondern auch Mailprogramm.

Opera steht also in den Startlöchern und ist bereit Mozillas Firefox als beliebtesten und schnellsten Browser abzulösen!
Eine Alternative zur derweiligen langsamen Firefox Version ist er allemal!

Hier gehts zur offiziellen Webseite: Opera