WordPress: 10 Wege, um Spamkommentare zu vermeiden

zehn_wege_spam_kommentare_wordpress_blog_stoppen_vermeiden

Wer einen Blog oder eine Website auf WordPress Basis betreibt, hat es bestimmt schon einmal erlebt: Die lästigen Spamkommentare.

Heute zeigen wir Euch, wie Ihr diese stoppen könnt, wie sich Spam in den Kommentaren Eures Blogs auf euer Google-Ranking auswirken kann und wie Ihr Spam von „echten“ Kommentaren unterscheidet:

Typische Anzeichen für Kommentarspamming:
Statt einem (User-)Namen wurden Keywords oder keyword-ähnliche Firmennamen eingetragen.
Der Inhalt des Kommentars ließt sich eher wie eine (schlechte) Werbeanzeige.
Die E-Mail-Adresse des Users ist offensichtlich gefaked und/oder existiert nicht.
Der hinterlassene Kommentar ist viel zu allgemein gehalten und würde auch zu jedem anderen Thema passen und/oder wurde in einer Fremdsprache verfasst
Der Kommentartext enthält zu viele Links oder verlinkt auf irrelevante / fragwürdige Websites

Die Auswirkungen von Spamkommentaren auf Google und deine Leser:
Stellt Google auf deiner Webseite oder deinem WordPress Blog zu viele irrelevante Links fest, kann sich das negativ auf dein Ranking auswirken.
Für deine Leser wirkt es wenig vertrauenswürdig, wenn sie durch falsche Links in den Kommentaren auf unsicheren oder unseriösen Internetseiten landen. Außerdem macht es einen schlechten Eindruck, wenn deine Leser auf diese Weise bemerken, dass die Kommentare auf deinem Blog offensichtlich nicht moderiert und ggfs. gelöscht werden.

Stopp den Spam!
WordPress liefert zum Glück viele Möglichkeiten, Spam in den Blogkommentaren zu vermeiden:
Von Haus aus bietet WordPress in seinen Einstellungen an, dass neue Kommentare nicht automatisch auf deinem Blog veröffentlicht werden, sondern erst von dir moderiert und bestätigt werden müssen. Weiter kannst du einstellen, ob nur registrierte User Kommentare abgeben dürfen: Anonyme Kommentare sind dann nicht möglich.

Des Weiteren kannst du in jedem Blogartikel, den du verfasst, ein Häkchen setzen, ob Kommentare und Trackbacks zu diesem Post erlaubt sind oder nicht.
Trackbacks werden in deinen Kommentaren angezeigt, wenn auf einer anderen Homepage auf deine Posts verlinkt wird.

Alternativ kannst du auch einfach das URL-Feld in deinem Kommentarformular entfernen, sodass Spammer keine Möglichkeit haben, den Link zu ihrer Webseite zu hinterlassen.

Außerdem kannst Du einstellen, dass Kommentare nur bei aktuellen Blogposts abgegeben werden dürfen. Dadurch wird die Kommentarfunktion in älteren Artikel auf deiner Homepage deaktiviert.

CAPTCHAs einbinden:
CAPTCHAs gelten in der Regel als Sicherheitsfragen, die von Bots nicht beantwortet werden können. Somit können nur „echte“ User, also Menschen, deine Blogeinträge kommentieren.

Nutze Akismet:
Akismet ist von Haus aus schon in der WordPress-Installation vorhanden. Du musst dieses Plugin nur noch aktivieren, einen API-Key anfordern und eintragen. Akismet eignet sich auch hervorragend, um Spam über Kontaktformulare zu vermeiden.

IPs sperren:
Stellst du fest, dass immer wieder die gleiche oder ähnliche IPs hinter den Spamkommentaren auf deinem Blog stecken, kannst du diesen den Zugriff auf deine Webseite verweigern. Abhilfe schafft hier eine .htaccess-Datei oder das Plugin Simple IP Ban, in das man die zu sperrenden IPs einträgt.

Schutz durch Honeypot:
Unter Honeypot versteht man ebenfalls eine Art Sicherheitsabfrage, die jedoch nur von Bots gelesen werden kann und menschlichen Usern nicht angezeigt wird. Wird dieses Abfragefeld also ausgefüllt, kann es sich nur um einen Bot handeln, der dann von deinem WordPress geblockt wird.

Sollte das alles nicht helfen, hast du immer noch die Möglichkeit, die Kommentarfunktion von WordPress komplett auszuschalten.

Zur Veranschaulichung der verschiedenen Möglichkeiten werft doch einfach mal einen Blick auf diese nette Infografik aus dem Hause HowToStartABlogOnline.net (zum Vergrößern einfach anklicken):

10 Actionable Ways to Stop Comment Spam on Your WordPress Blog [Infographic]

Like this infographic? Get blogging tips that works from How To Start A Blog Online.



Ein Kommentar zu “WordPress: 10 Wege, um Spamkommentare zu vermeiden

Kommentare sind geschlossen.