Jun
10
Weltweiter Spam-Junk und Virus-Anstieg von 3,3% seit April
Der MessageLabs Intelligence Report von Mai 2008 deckt auf, dass das Spam-Aufkommen den höchsten Stand der letzten 15 Monate erreicht hat. Ebenfalls wurde ein Anstieg von bösartigen Webseiten von 8% gegenüber April 2008 verzeichnet.
Die Spam-mer wurden dieses Jahr wohl sehr erfinderisch. Statt weiterhin Emails mit unbekannten PDF-Anhängen, MP3s, Bildern oder Office-Dokumenten zu versenden, setzen die Spam-mer nun auf bekannte Online-Dienste, wie die von Google, Yahoo oder Hotmail. Darunter fallen u.a. mit Google erstellte Dokumente (Google Texte und Tabellen), Online-Bewerbungsformulare oder Kalender. Desweiteren sind auch Einladungen zu persönlichen Blogs weit verbreitet, so dass der Email eine invite.ics-Datei zugefügt wird.
Der Vorteil, den die Google-Dienste den Spam-mern liefern, ist u.a. dass Junkfilter keine Emails mit Links zu den einzelen Google-Diensten rausfischen, da diese als vertrauenswürdig gelten. Damit haben die Spam-mer mehr Chancen, dass Ihre Emails tatsächlich geöffnet und die Links angeklickt werden. Nebenbei können Sie die Anzahl der reingefallenen Empfänger sogar über das Google Analytics-Tool überwachen.
Doch neben Google ist auch Microsofts SkyDrive den Spam-mern ins Netz gegangen. Hier können online und gratis Dateien abgespeichert und publiziert werden. MessageLaps stellte fest, dass es sich dabei hauptsächlich um kleine HTML-Dateien dreht, die die Besucher auf die Webseiten der Übeltäter weiterleiten.
So können die Spam-mer also ihre Dateien abspeichern und ahnunglose Empfänger per Email-Link auf diese Seite locken.
Also, auch weiterhin Augen auf bei unbekannten Emails!
Link Message Laps: hier
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